# Bühne

SOUHUNG

Neues Theater, Bahnhofstrasse 32, 4143 Dornach
Eine bedingungslose erste Liebe von Beni zu Fögi in den konservativen 1970er Jahren
Ein Plädoyer für eine offene und fragile Gesellschaft:

Beni erzählt die Geschichte seinerersten grossen Liebe zu Fögi, derzehn Jahre älter ist und in denwilden Siebzigern nach Orientierung für schwule Männer ineiner heteronormativen, steifen Schweizer Gesellschaft sucht.

Durch ihn entdeckt Beni die Welt des Sex, Drugs and Rock‘n‘Roll, gerät dabei aber sowohl mit seinerbürgerlichen Familie, als auch mitFögi‘s verzweifelten und toxischenSeite in Konflikt.

Martin Franks Roman «Ter Fögi ische Souhung» ist zu Unrecht in Vergessenheit geraten. 1996 verfilmt und mit dem Schweizer Filmpreis geehrt, ist die Geschichte in unserer Generation kaum bekannt. Damals ein emanzipatorischer Meilenstein, liest sie sich heute als tragisch-berührende Liebesgeschichte zweier junger Menschen, ihrem Unmut mit dem System, in dem sie leben sollen und den Herausforderungen einer angeschlagenen Psyche. Seit seinem Erscheinen vor über 40 Jahren hat der Text nichts an Aktualität verloren. Der Versuch einer poetischen Überhöhung des Schweizerdeutschen sucht seinesgleichen.

Die Geschichte von Fögi und Beni gehört zur soziokulturellen Prägung Zürichs und der Schweiz genau wie der Platzspitz und muss aus aktueller Perspektive erzählt werden.

© vanderbolten.productions

Mitwirkende und Zusatzinformationen:
Spiel, Konzept:

Max Gnant

Regie, Dramaturgie:

David Edmond,
Maria Rebecca Sautter

Szenografie, Bühnenbau:

Lea Niedermann

Produktion, Koordination:

Christopher Kriese,
Donia Sbika

Licht, Technik, Bühnenbau:

Jonas Schaller

Theaterpädagogik:

Nina Balmer,
Lena Steinemann

Grafik:

Sandra Zimmermann

Dauer:

70 Minuten

Eine vanderbolten.production:

im Saal

Weitere Termine

  • 12.02.2026 19:30
  • 13.02.2026 19:30

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