Stobete in Ebnat-Kappel, Ebnaterstrasse 22, 9642 Ebnat-Kappel
An der Stobete ermöglichen private Personen in ihrer Stube ein Kunstprojekte zu realisieren. Sie bieten als Gastgeber:innen den Raum für Kunst und öffnen ihre Stube für Besucher:innen.
Die «Stobete» findet in vier privaten Stuben im Toggenburg, in Lichtensteig, Mogelsberg, Wattwil und Ebnat-Kappel statt und wird mit der Finissage im Rathaus für Kultur in Lichtensteig abgerundet.
An der Stobete präsentieren Gastgeber:innen im privaten Raum Kunstinstallationen von Kunstschaffenden und öffnen ihre Stube für Besucher:innen. Gastgeber:innen und Kunstschaffende bewegen sich gemeinsam in einem sensiblen Zwischenraum, in dem sich Privates und Öffentliches berühren. In dieser vorsichtigen Grenzüberschreitung entsteht eine besondere Form von Nähe, getragen von Vertrauen, Neugier und Respekt.
Die Gäste der Stobete werden vor der Stube empfangen, können sich austauschen und gemeinsam die Zeit bis zu ihrem «Stobete-Eintritt» verbringen, so dass nicht zu viele Interessierte auf einmal die Stube besuchen. Besucher:innen, die das wünschen, können sich mit einer kleinen Kamera ausstatten lassen. Sie sind damit in der Stube nicht nur Beobachtende sondern werden auch zu Dokumentierenden und halten ihre eigenen Wege durch den Raum fest. Aus diesen fragmentarischen Blicken entsteht im Nachgang ein verdichteter Film, der die Vielschichtigkeit der Begegnungen sichtbar macht und über den Moment hinausträgt.
Zugleich verändert die Kamera den Blick – sie schärft die Wahrnehmung, verunsichert oder inszeniert und schreibt sich in das Verhalten der Anwesenden ein. So wird die Stube nicht nur erlebt, sondern auch reflektiert und neu erzählt. Der Film ist im Rahmen der Finissage zu sehen.
In der Stube in Ebnat-Kappel verdichtet Philip Dickmann, Wattwil, in einem zeichnerischen Wohnzimmerporträt die Lebenswelt der Bewohnenden so, dass Kunst und Realität ineinander übergehen und dadurch neue Perspektiven auf Raum, Identität und die «Stobete» als sozialen Begegnungsraum entstehen.
Die «Stobete» wird zudem durch «Kunstvermittlung für alle» auf dem Bahnhofplatz in Ebnat-Kappel, von 09.30 bis 11.30 Uhr, ergänzt. Eine gutbürgerlich eingerichtete Stube auf dem öffentlichen Platz irritiert, balanciert jedoch die Grenze zwischen Privatraum und öffentlichen Raum aus.
Das gesellige Zusammensein zufällig dazugestossener Passanten gipfelt im gemeinsamen Stricken von Blumen mit Dominique Kähler Schweizer, Wil, alias Madame Tricot. An der Finissage finden die Strickarbeiten als Gesamtbouquet ihren Platz.
An der Stobete präsentieren Gastgeber:innen im privaten Raum Kunstinstallationen von Kunstschaffenden und öffnen ihre Stube für Besucher:innen. Gastgeber:innen und Kunstschaffende bewegen sich gemeinsam in einem sensiblen Zwischenraum, in dem sich Privates und Öffentliches berühren. In dieser vorsichtigen Grenzüberschreitung entsteht eine besondere Form von Nähe, getragen von Vertrauen, Neugier und Respekt.
Die Gäste der Stobete werden vor der Stube empfangen, können sich austauschen und gemeinsam die Zeit bis zu ihrem «Stobete-Eintritt» verbringen, so dass nicht zu viele Interessierte auf einmal die Stube besuchen. Besucher:innen, die das wünschen, können sich mit einer kleinen Kamera ausstatten lassen. Sie sind damit in der Stube nicht nur Beobachtende sondern werden auch zu Dokumentierenden und halten ihre eigenen Wege durch den Raum fest. Aus diesen fragmentarischen Blicken entsteht im Nachgang ein verdichteter Film, der die Vielschichtigkeit der Begegnungen sichtbar macht und über den Moment hinausträgt.
Zugleich verändert die Kamera den Blick – sie schärft die Wahrnehmung, verunsichert oder inszeniert und schreibt sich in das Verhalten der Anwesenden ein. So wird die Stube nicht nur erlebt, sondern auch reflektiert und neu erzählt. Der Film ist im Rahmen der Finissage zu sehen.
In der Stube in Ebnat-Kappel verdichtet Philip Dickmann, Wattwil, in einem zeichnerischen Wohnzimmerporträt die Lebenswelt der Bewohnenden so, dass Kunst und Realität ineinander übergehen und dadurch neue Perspektiven auf Raum, Identität und die «Stobete» als sozialen Begegnungsraum entstehen.
Die «Stobete» wird zudem durch «Kunstvermittlung für alle» auf dem Bahnhofplatz in Ebnat-Kappel, von 09.30 bis 11.30 Uhr, ergänzt. Eine gutbürgerlich eingerichtete Stube auf dem öffentlichen Platz irritiert, balanciert jedoch die Grenze zwischen Privatraum und öffentlichen Raum aus.
Das gesellige Zusammensein zufällig dazugestossener Passanten gipfelt im gemeinsamen Stricken von Blumen mit Dominique Kähler Schweizer, Wil, alias Madame Tricot. An der Finissage finden die Strickarbeiten als Gesamtbouquet ihren Platz.
Kontakt
Kunsthalle[n] Toggenburg