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Maikäfer – #4 Biodiversität Freiburg

Musée d'histoire naturelle, Chemin du Musée 6, 1700 Fribourg
Im vierten Teil der Ausstellungsreihe zur Biodiversität im Kanton Freiburg widmet sich das Naturhistorische Museum Freiburg erneut der faszinierenden Welt der kleinen Sechsbeiner und rückt dieses Mal die Maikäfer ins Rampenlicht.
Maikäfer sind an ihrer typischen Käferform, ihren fächerartigen Fühlern und ihrem lauten Fluggeräusch gut zu erkennen. Sie sind bekannt dafür, an lauen Sommerabenden in grosser Zahl aufzutauchen – und werden dann nicht selten zum Opfer von Federballschlägern! Unter dem harten Panzer verbirgt sich ein Insekt mit einer bemerkenswerten Lebensweise. Maikäfer leben mehrere Jahre unter der Erde und können sehr tiefe Wintertemperaturen überleben. Als Pflanzenfresser ernähren sie sich von Wurzeln und Laubblättern, was ihnen beim Menschen den Ruf unerwünschter Schädlinge einbrachte. Ab dem 19. Jahrhundert gab es darum regelrechte Ausrottungsaktionen.
In seiner neuen Ausstellung widmet sich das Naturhistorische Museum den verschiedenen Maikäferarten, die im Kanton Freiburg leben. Ein Citizen Science-Projekt soll helfen, den aktuellen Bestand einzuschätzen: Das Publikum ist aufgerufen, Maikäfer zu fotografieren oder sie lebend ins Museum zu bringen. Ausserdem erklärt die Ausstellung die Biologie des Maikäfers und erzählt die Geschichte seiner Bekämpfung im Kanton Freiburg. Hat sich unser Blick auf das ungeliebte Insekt verändert?

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