01.06.2026 19:30
Cinétreff Herisau, Bahnhofstrasse 2, 9100 Herisau
In der Beiz daheim: Wirtinnen und Wirte, Angestellte und Gäste in fünf Schweizer Beizen erschaffen Orte der Gastlichkeit und Begegnung.
Eric Bergkraut, einer der wichtigsten Dokumentaristen des aktuellen Schweizer Kinos, nimmt uns in seinem neuen Film «Service inbegriffe» auf eine Reise mit zu fünf Beizen, an Orte, die den Zwängen der Globalisierung noch widerstehen. Mit liebevollem Blick auf die Menschen stellt der Film uns Beispiele von Heimat vor: auf dem Land, in der Stadt, an der Peripherie, im Zentrum. Wir besuchen je eine Beiz auf einem Berg im Appenzell, im Val de Travers, in Biasca, im HB Zürich und in Altstetten.
«Ich habe für meine Filme oft starke Geschichten gesucht. Diesmal war es anders: Wir wählten Schauplätze und Figuren und hatten keine Ahnung, was geschehen würde. Ausser dass wir ein Jahr lang hierhin wiederkehren würden», erzählt Bergkraut. «Der Zufall war zu Beginn unser Co-Pilot. Ich wagte das, weil die Beiz eine Bühne des Lebens ist, ein Ort der Zuflucht oder des Absturzes, und weil ich wusste, dass die Gaststätten ein Bild des Landes geben. Was wir fanden: Beizen als offene Häuser in einer Welt der verschlossenen Türen, Beizen als Schiffchen im Wind, Wirtinnen als Mütter der Nation. Es verblüffte mich, was wir bei unserer Exkursion alles entdeckt hatten: Menschen und Landschaften, die ich so nicht kannte.» Und so geht es wohl allen, die der Einladung des Films Folge leisten.
«Ich habe für meine Filme oft starke Geschichten gesucht. Diesmal war es anders: Wir wählten Schauplätze und Figuren und hatten keine Ahnung, was geschehen würde. Ausser dass wir ein Jahr lang hierhin wiederkehren würden», erzählt Bergkraut. «Der Zufall war zu Beginn unser Co-Pilot. Ich wagte das, weil die Beiz eine Bühne des Lebens ist, ein Ort der Zuflucht oder des Absturzes, und weil ich wusste, dass die Gaststätten ein Bild des Landes geben. Was wir fanden: Beizen als offene Häuser in einer Welt der verschlossenen Türen, Beizen als Schiffchen im Wind, Wirtinnen als Mütter der Nation. Es verblüffte mich, was wir bei unserer Exkursion alles entdeckt hatten: Menschen und Landschaften, die ich so nicht kannte.» Und so geht es wohl allen, die der Einladung des Films Folge leisten.
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Bahnhofstrasse 2
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