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Cantorama – Marie-Claude Chappuis – Andrea Wiesli

Cantorama, Case postale , 1656 Jaun
Marie-Claude Chappuis – mezzo-soprano

Andrea Wiesli – piano
Marie-Claude Chappuis, zweimal für den Grammy Award nominiert, zählt zu den gefragtesten Mezzosopranistinnen ihrer Generation. Sie wurde außerdem für die Swiss Music Awards nominiert und mit dem Midem-Preis ausgezeichnet. Sie singt regelmäßig unter der Leitung der größten Dirigenten, darunter die Rolle der Idamante in Mozarts Idomeneo unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt, die Matthäus-Passion von Bach mit Riccardo Chailly, die Rolle der Dido in Purcells Dido und Aeneas unter der Leitung von Emmanuelle Haïm sowie mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Sir Roger Norrington, die Rolle der Dorabella in Mozarts Cosi fan tutte bei den Salzburger Festspielen mit den Wiener Philharmonikern, die Rolle der Ottavia in Monteverdis L'Incoronazione di Poppea an der Staatsoper Berlin und an der Monnaie in Brüssel unter der Leitung von René Jacobs.Sie wird regelmäßig als Solistin eingeladen, um mit dem Orchestre de la Suisse romande, dem Freiburger Barockorchester, dem Gewandhausorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin, Il Giardino Armonico, Les Talens Lyriques und Le Concert d'Astrée zu singen. Ihr umfangreiches Repertoire und ihre große Beherrschung der Musikstile von Monteverdi bis zu zeitgenössischen Werken sowie ihr großer Stimmumfang ermöglichen es ihr, sehr unterschiedliche Rollen zu interpretieren und sowohl Lieder und Oratorien als auch Opern zu singen.
Ihre Diskografie umfasst mehrere Aufnahmen mit René Jacobs und dem Freiburger Barock Orchester: La Clemenza di Tito, La finta giardiniera und Mozarts Requiem. Mit René Jacobs und der Akademie für alte Musik Berlin nahm sie Bachs h-Moll-Messe, Telemanns Brockes-Passion und Cavalieris Rappresentatione di Corpo e Anima auf. Sie sang in Bachs Matthäus-Passion mit Riccardo Chailly, dem Thomanerchor und dem Gewandhausorchester Leipzig. Zu ihren zahlreichen Soloalben zählen Sous l’empire d’Amour mit dem Lautenspieler Luca Pianca, Au coeur des Alpes mit traditionellen Schweizer Liedern, Clérambault Les Fables de La Fontaine sowie das Johannes Brahms gewidmete Album Aber die Liebe mit dem Pianisten Christian Chamorel und dem Quartett Sine Nomine. Marie-Claude Chappuis stammt aus Broc und Alterswil und lebt in Sommentier.

Die Thurgauer Pianistin und Musikwissenschaftlerin Andrea Wiesli ist sehr vielseitig und immer auf der Suche nach Musik vergessener Komponisten. Ihre Wiederentdeckungen, die von der Presse viel beachtet und gelobt werden, finden sich in zahlreichen CD-Aufnahmen wieder. Mit ihren musikalisch-literarischen Hörspielen, wie aktuell Die Stickerin nach dem Roman von Margrit Schriber, tritt sie erfolgreich auf Schweizer Bühnen auf.Als Solistin tritt die gefragte Pianistin mit verschiedenen Orchestern in ganz Europa auf, darunter das Lviv Philharmonic Orchestra, das Lebanese Philharmonic Orchestra, das Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester und die Südwestdeutsche Philharmonie.Andrea Wiesli ist auch eine leidenschaftliche Kammermusikerin und Liedbegleiterin. Sie ist Mitglied des Trio Fontane und gehört zum Kreis der Stradivarius-Musikerinnen. Die vielseitige Künstlerin tritt zudem in Crossover-Formationen mit dem Hackbrettler Nicolas Senn, der Akkordeonistin Viviane Chassot und dem Jazzpianisten Maurice Imhof auf.Für ihre musikalischen Aktivitäten erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien. Ihre wissenschaftlichen Arbeiten wurden von renommierten Verlagen veröffentlicht, darunter ihre Dissertation über die Transkriptionen von Schubert durch Franz Liszt, die sie unter der Leitung von Professor Hans-Joachim Hinrichsen verfasste. Für ihre Doktorarbeit erhielt sie eines der begehrten Forschungsstipendien der Universität Zürich. Sie ist außerdem Musikdirektorin beim Appenzeller Forum und Mitglied des Stiftungsrats der Hans-Schaeuble-Stiftung.

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