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Ausstellungen Vebikus - Ute Klein / Elisabeth Nembrini / Peter Lüem
23.04.2026 18:00 - 20:00
Kunsthalle Vebikus, Baumgartenstrasse 19, 8200 Schaffhausen
Ausstellungen vom 14. März – 3. Mai 2026
Ute Klein: lösen leiten lassen
Elisabeth Nembrini: Crystal Archive
Peter Lüem: «ikarus flieg|ht»
Ute Klein: lösen leiten lassen
Elisabeth Nembrini: Crystal Archive
Peter Lüem: «ikarus flieg|ht»
Ausstellungen in der Vebikus Kunsthalle Schaffhausen
Vernissage: Freitag, 13. März, 18 Uhr
mit einer Einführung von Ursula Badrutt, Kunsthistorikerin, Kulturjournalistin
Sonntag, 22. März, 16 Uhr
Performances von Shelley Hirsch und Noah Joel Huber
Sonntag, 29. März, 16 Uhr
Erzählzeit ohne Grenzen – Lesung von Gaea Schoeters
Sonntag, 26. April, 14 Uhr
Künstler:innengespräch, moderiert von Ursula Badrutt
Für Kinder und Familien, jeweils 14 – 15.30 Uhr
Sonntag, 15. März: Familiensonntag
Mittwoch, 25. März: Atelier für Kinder
Ute Klein nimmt mit einer grossen Wandmalerei Bezug zur Unterspann-Deckenkonstruktion der Kunsthalle. Die Wandmalerei ist eine Umsetzung eines Auffang-Papiers, einer Malerei, die neben ihren grossen mit verdünnter Farbe gekippten Ölbildern entstand. Die Deckenkonstruktion ist eine Kraftumlenkung, die Linien von Ute Kleins Malerei sind Aufzeichnungen der Schwerkraft während ihres speziellen Malprozesses. Äste, die Wasser und Nährstoffe bis in die Baumwipfel leiten, farbige Stoffe und neue Ölbilder lassen als Ganzes eine Malerei im und mit dem Raum entstehen.
Elisabeth Nembrinis Farbfotogramme sind erträumte und von Kontrolle losgelöste experimentelle Belichtungen. Ohne Kamera, in völliger Dunkelheit, mit Licht direkt aus dem analogen Farbpapier gelockt, scheinen sie mehr Malerei als Fotografie zu sein. Dieser physische Vorgang bedingt direkte Berührung und unterscheidet sich komplett von einer digitalen Bildgenerierung. Er hält konkrete Lebendigkeit fest und erinnert gleichzeitig an ihr Ende. Kein Bild ist wiederholbar und deshalb jedes ein Unikat. Im schweren Hochglanzfotopapier zeigen sich die Farben flüssig und in mehrschichtiger Tiefe. Die spiegelnde Oberfläche zwingt die Betrachtenden zur Bewegung.
Die imaginäre Rekonstruktion eines Schiffskörpers erinnert an visuell Gespeichertes: Eine don quixott'sche Windmühle, ein lilienthal'sches Flugobjekt, ein Mobile. Töne eröffnen akustische Bilder. Die Projektion der Meeresbrandung an der Küste erscheint als schwindel-erregende Illusion der Natur. Auf dünnem Papier das fotografische Abbild einer schiefrigen Felswand. Peter Lüem
Vernissage: Freitag, 13. März, 18 Uhr
mit einer Einführung von Ursula Badrutt, Kunsthistorikerin, Kulturjournalistin
Sonntag, 22. März, 16 Uhr
Performances von Shelley Hirsch und Noah Joel Huber
Sonntag, 29. März, 16 Uhr
Erzählzeit ohne Grenzen – Lesung von Gaea Schoeters
Sonntag, 26. April, 14 Uhr
Künstler:innengespräch, moderiert von Ursula Badrutt
Für Kinder und Familien, jeweils 14 – 15.30 Uhr
Sonntag, 15. März: Familiensonntag
Mittwoch, 25. März: Atelier für Kinder
Ute Klein nimmt mit einer grossen Wandmalerei Bezug zur Unterspann-Deckenkonstruktion der Kunsthalle. Die Wandmalerei ist eine Umsetzung eines Auffang-Papiers, einer Malerei, die neben ihren grossen mit verdünnter Farbe gekippten Ölbildern entstand. Die Deckenkonstruktion ist eine Kraftumlenkung, die Linien von Ute Kleins Malerei sind Aufzeichnungen der Schwerkraft während ihres speziellen Malprozesses. Äste, die Wasser und Nährstoffe bis in die Baumwipfel leiten, farbige Stoffe und neue Ölbilder lassen als Ganzes eine Malerei im und mit dem Raum entstehen.
Elisabeth Nembrinis Farbfotogramme sind erträumte und von Kontrolle losgelöste experimentelle Belichtungen. Ohne Kamera, in völliger Dunkelheit, mit Licht direkt aus dem analogen Farbpapier gelockt, scheinen sie mehr Malerei als Fotografie zu sein. Dieser physische Vorgang bedingt direkte Berührung und unterscheidet sich komplett von einer digitalen Bildgenerierung. Er hält konkrete Lebendigkeit fest und erinnert gleichzeitig an ihr Ende. Kein Bild ist wiederholbar und deshalb jedes ein Unikat. Im schweren Hochglanzfotopapier zeigen sich die Farben flüssig und in mehrschichtiger Tiefe. Die spiegelnde Oberfläche zwingt die Betrachtenden zur Bewegung.
Die imaginäre Rekonstruktion eines Schiffskörpers erinnert an visuell Gespeichertes: Eine don quixott'sche Windmühle, ein lilienthal'sches Flugobjekt, ein Mobile. Töne eröffnen akustische Bilder. Die Projektion der Meeresbrandung an der Küste erscheint als schwindel-erregende Illusion der Natur. Auf dünnem Papier das fotografische Abbild einer schiefrigen Felswand. Peter Lüem