Ref. Kirche Trogen, Landsgemeindeplatz 4, 9043 Trogen
Eintritt: CHF 30.-/Ermässigt CHF 20.-
Warum und unter welchen Bedingungen wurde die Chinesische Mauer gebaut? Anhand Kafkas Erzählung Beim Bau der Chinesischen Mauer dekonstruiert Charles Uzor die Mauer als Bild der Angst vor dem Fremden.
Charles Uzor (1961), Komposition für 6 Stimmen und Tonband:
Die Musik nimmt die Hörer:innen entlang der Chinesischen Mauer gleichsam an der Hand, begleitet im Westen vonFranz Kafkaund im Osten vonLu Xun. Im Laufe des Werks inspiriert Lu Xuns zarte Poesie, dem dunklen Ton etwas entgegenzusetzen.
The Great Wallist wie ein Labyrinth gestaltet, in dem größeren Teile in kleinere Teile zerfallen – was Kafkas Bild vom sinnlosen, in Teilkonstruktionen zerstreuten Bau einer Mauer entspricht.
Johannes Ockeghems Requiem, das als früheste erhaltene polyphone Umsetzung der Requiem-Messe gilt, gibt Uzors Werk einen harmonischen Kontrast. Es erklingen daraus das Introitus, Kyrie und Offertorium.
Das konzertante Konzept lässtNeue und Alte Musikineinander übergehen und schafft so Ähnlichkeiten, Gegensätze, Resonanzräume und Licht.
VokalensembleEkmeles NY:
Charlotte Mundy, Sopran
Elisa Sutherland, Mezzosopran
Timothy Parsons, Countertenor
Tomás Cruz, Tenor
Jeffrey Gavett, Bariton
Steven Hrycelak, Bass
In der antiken griechischen Musiktheorie waren ek’meles Töne mit unbestimmter Tonhöhe und Intervalle mit komplexen Verhältnissen, die «nicht für den musikalischen Gebrauch geeignet» sind.
Ekmeles verwendet diese Töne dennoch. 2010 von Jeffrey Gavett in New York gegründet, ist es die erste amerikanische Gruppe, die den Ensemblepreis der Ernst von Siemens Musikstiftung erhielt.
Das Ensemble widmet sich der Aufführung neuer und selten gehörter Werke mit Fokus auf Mikrotonalität. Von der New York Times wurde es für sein «aussergewöhnliches Gespür für Tonhöhen» gelobt.
Die Musik nimmt die Hörer:innen entlang der Chinesischen Mauer gleichsam an der Hand, begleitet im Westen vonFranz Kafkaund im Osten vonLu Xun. Im Laufe des Werks inspiriert Lu Xuns zarte Poesie, dem dunklen Ton etwas entgegenzusetzen.
The Great Wallist wie ein Labyrinth gestaltet, in dem größeren Teile in kleinere Teile zerfallen – was Kafkas Bild vom sinnlosen, in Teilkonstruktionen zerstreuten Bau einer Mauer entspricht.
Johannes Ockeghems Requiem, das als früheste erhaltene polyphone Umsetzung der Requiem-Messe gilt, gibt Uzors Werk einen harmonischen Kontrast. Es erklingen daraus das Introitus, Kyrie und Offertorium.
Das konzertante Konzept lässtNeue und Alte Musikineinander übergehen und schafft so Ähnlichkeiten, Gegensätze, Resonanzräume und Licht.
VokalensembleEkmeles NY:
Charlotte Mundy, Sopran
Elisa Sutherland, Mezzosopran
Timothy Parsons, Countertenor
Tomás Cruz, Tenor
Jeffrey Gavett, Bariton
Steven Hrycelak, Bass
In der antiken griechischen Musiktheorie waren ek’meles Töne mit unbestimmter Tonhöhe und Intervalle mit komplexen Verhältnissen, die «nicht für den musikalischen Gebrauch geeignet» sind.
Ekmeles verwendet diese Töne dennoch. 2010 von Jeffrey Gavett in New York gegründet, ist es die erste amerikanische Gruppe, die den Ensemblepreis der Ernst von Siemens Musikstiftung erhielt.
Das Ensemble widmet sich der Aufführung neuer und selten gehörter Werke mit Fokus auf Mikrotonalität. Von der New York Times wurde es für sein «aussergewöhnliches Gespür für Tonhöhen» gelobt.
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