04.09.2026
Veteranenreise vom 26. August 2026 nach Kemmeriboden-Bad
Am Mittwoch, 26. August um 08.15 Uhr trafen sich 30 Veteraninnen und Veteranen an der Lagerhausstrasse in Winterthur und stiegen in den Car der Firma Nüssli aus Agasul. Dieser konnte mit Edi Nüssli am Steuer pünktlich um 08.30 Uhr zur Autobahn A1 Richtung Zürich starten. Zügig fuhren wir am Brüttiseller-Kreuz vorbei, dann durch den Gubrist Tunnel. Nach dem Gubrist ging es weiterhin zügig vorwärts bis zu Wiggertaler-Kreuz. Ab dort fuhren wir weiter auf der A2 Richtung Luzern. Diese verliessen wir in Dagmersellen um auf der Hauptstrasse durch Altishofen, Nebikon und Schötz nach Alberswil zu fahren. Beim dortigen Erlebnishof Burgrain machten wir einen Kaffeehalt. Die Plätze in der heimeligen Burgrainstube war für unserer Reisegruppe reserviert. Dank der guten Organisation des sehr freundlichen Personals wurde uns innert kürzester Zeit Kaffee und Gipfeli aus der Hofbäckerei serviert. Zu aller Überraschung wurde die Kaffeerunde und die Gipfeli von Markus Speich bezahlt.
Einige Teilnehmer der Reisegruppe ergriff noch die Möglichkeit im angrenzenden Hofladen einige Spezialitäten einzukaufen. Um 11.30 Uhr ging unsere Reise weiter über Willisau, Menznau, und Wolhusen ins Entlebuch, wo wir in Wiggen die Abzweigung Richtung Thun nahmen. In Schangnau musste scharf nach links abgebogen werden. Jetzt war unser Ziel das Kemmeriboden-Bad nicht mehr weit entfernt, so dass wir um 11.50 Uhr dort ankamen. Der Chef Reto Invernizzi persönlich begrüsste uns am Eingang mit Handschlag und ein paar freundlichen Worten. Für uns war ein sehr gemütliches «Stübli» vorbereitet. Die weiss gedeckten Tische und die bezaubernde Tischdekoration hat allen sehr gut gefallen.
Die personalisierte Menükarte begann mit einem Gedicht von Jeremias Gotthelf. "Als sie endlich sassen, da hätte man gar nicht gemerkt, dass sie Fremdlinge wären und Unbekannte. Die ganze Gesellschaft aus einem Gusse…»
Das vom überaus freundlichen Personal servierte Essen « Geschnetzeltes an cremiger Edelpilzrahmsauce und Gemüse» hat allen sehr gut geschmeckt. Cirka 45 Minuten nach dem Essen machten viele der Teilnehmer grosse Augen als das Dessert serviert wurde. Die «Merängge Glace» war eine Augenweide! Man hörte von dem Einen oder Anderen, dass eine halbe Portion gereicht hätte, dabei war es schon eine halbe Portion.
Einige der Reisegruppe nutzte auch hier die Gelegenheit noch Merängge einzukaufen. Um 15.30 Uhr starteten wir die Rückreise. Als der Car vom Parkplatz fuhr war eine Delegation des Personals mit einem Transparent bei der Ausfahrt. Darauf stand «Vielen Dank für Ihren Besuch und gute Heimfahrt.» Auch das ist eine Tradition im Kemmeriboden, Reisegruppen so zu verabschieden.
Unsere Fahrt führte uns durchs Entlebuch bis Wolhusen und weiter bis Luzern, dort auf die Autobahn Richtung Zürich. In Gisikon hat unser Chauffeur Edi im Gasthof Tell noch einen Getränkehalt organisiert, waren doch noch ca. 2 Stunden Fahrt vor uns. Nach dieser Pause fuhren wir ohne Stau durch den Gubrist, bis es dann vor der Ausfahrt Seebach doch noch einen Stau gegeben hat. Um 19.00 Uhr konnten wir nach einer interessanten Fahrt, guter Kulinarik und schönem Wetter den Car in Winterthur wieder verlassen.
An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank dem Kaffeespender Markus Speich und Edi Nüssli der uns sicher gefahren hat.
Der Schreiber
Hanspeter Keller