Theater Roxy, Muttenzerstrasse 6, 4127 Birsfelden
15.-/25.-/35.-
Ein kämpferischer Gegenentwurf zu dominanten Männlichkeitsbildern mit einem kritischen Blick auf den Rechtsruck im Arbeiter*innenmilieu.
«Rise up! Schwing dich auf! Work it!» Michael Turinsky baut eine Bühne – für sich, sein Team und den kommunistischen Denker Antonio Gramsci. In Latzhose und Sicherheitsschuhen, hämmernd und singend, verbindet er den behinderten mit dem arbeitenden Körper.
Michael Turinsky, Star der Wiener Performance-Szene und körperlich behinderter Choreograf, macht sich in Work Body mit bedingungslosem körperlichen Einsatz daran, unser Verhältnis zur Arbeiter*innenklasse zu befragen. Ausgangspunkt ist Pier Paolo Pasolinis Gedicht Gramscis Asche, das sich an die sterblichen Überreste des ebenfalls körperlich behinderten kommunistischen Denkers Antonio Gramsci richtet.
Vor dem Hintergrund des aktuell allgegenwärtigen Rechtspopulismus fragt Work Body nach Bildern von Männlichkeit, die besonders in Arbeiter*innenumfeldern prägend sind. Gleichzeitig geht es um verborgene Sehnsüchte: nach Autonomie, nach Begegnungen unter Gleichgesinnten und nach den ambivalenten Seiten von Kamerad*innenschaft und Brüderlichkeit. Turinsky entwickelt einen Gegenentwurf zu dominanten Männlichkeitsbildern und richtet einen kritischen Blick auf den Rechtsruck im Arbeiter*innenmilieu. Dabei rückt er Körper ins Zentrum, die sonst oft an den Rand gedrängt werden. Er zeigt den Wert von Arbeit jenseits von Entfremdung und Verwertung.
In Work Body tanzt Michael Turinsky gegen die kapitalistisch organisierte Arbeitsteilung an. Dafür richtet er seine eigene Bühne her, verteilt Dosenbier, singt die Namen seines Teams ins Mikro und lässt sich die Zeit, die er braucht. Zwischen politischer Agitation und Tanzperformance entfaltet sich ein radikal entschleunigter Abend. Umgeben vom Publikum und begleitet von einem eindringlichen Soundtrack entsteht ein Theatererlebnis, das nachdenklich, poetisch, emotional und kämpferisch ist.
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
Idee, Choreografie, Text, Darstellung: Michael Turinsky
Musik, Liedtexte, Darstellung: Tian Rotteveel
Bühnenbild, Kostüme: Jenny Schleif
Lichtdesign: Max Rux
Dramaturgische Beratung: Chris Standfest
Künstlerische Mitarbeit: Liv Schellander
Produktion: Anna Gräsel
Eine Produktion des Verein für philosophische Praxis
In Koproduktion mit Tanzquartier Wien
Theater RAMPE Stuttgart
Unterstützt vom Kulturamt der Stadt Wien und dem Bundesministerium für Kunst
Michael Turinsky, Star der Wiener Performance-Szene und körperlich behinderter Choreograf, macht sich in Work Body mit bedingungslosem körperlichen Einsatz daran, unser Verhältnis zur Arbeiter*innenklasse zu befragen. Ausgangspunkt ist Pier Paolo Pasolinis Gedicht Gramscis Asche, das sich an die sterblichen Überreste des ebenfalls körperlich behinderten kommunistischen Denkers Antonio Gramsci richtet.
Vor dem Hintergrund des aktuell allgegenwärtigen Rechtspopulismus fragt Work Body nach Bildern von Männlichkeit, die besonders in Arbeiter*innenumfeldern prägend sind. Gleichzeitig geht es um verborgene Sehnsüchte: nach Autonomie, nach Begegnungen unter Gleichgesinnten und nach den ambivalenten Seiten von Kamerad*innenschaft und Brüderlichkeit. Turinsky entwickelt einen Gegenentwurf zu dominanten Männlichkeitsbildern und richtet einen kritischen Blick auf den Rechtsruck im Arbeiter*innenmilieu. Dabei rückt er Körper ins Zentrum, die sonst oft an den Rand gedrängt werden. Er zeigt den Wert von Arbeit jenseits von Entfremdung und Verwertung.
In Work Body tanzt Michael Turinsky gegen die kapitalistisch organisierte Arbeitsteilung an. Dafür richtet er seine eigene Bühne her, verteilt Dosenbier, singt die Namen seines Teams ins Mikro und lässt sich die Zeit, die er braucht. Zwischen politischer Agitation und Tanzperformance entfaltet sich ein radikal entschleunigter Abend. Umgeben vom Publikum und begleitet von einem eindringlichen Soundtrack entsteht ein Theatererlebnis, das nachdenklich, poetisch, emotional und kämpferisch ist.
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
Idee, Choreografie, Text, Darstellung: Michael Turinsky
Musik, Liedtexte, Darstellung: Tian Rotteveel
Bühnenbild, Kostüme: Jenny Schleif
Lichtdesign: Max Rux
Dramaturgische Beratung: Chris Standfest
Künstlerische Mitarbeit: Liv Schellander
Produktion: Anna Gräsel
Eine Produktion des Verein für philosophische Praxis
In Koproduktion mit Tanzquartier Wien
Theater RAMPE Stuttgart
Unterstützt vom Kulturamt der Stadt Wien und dem Bundesministerium für Kunst