# Art & dessin

Kulturförderpreis 2026, Alexander Clavel-Stiftung

Villa Wenkenhof, Bettingerstrasse 121, 4125 Riehen
Eintritt frei
Kulturförderpreis 2026 der Alexander Clavel Stiftung verliehen an Jennifer Merlyn Scherler (Video, Installation, Performance, Fotografie)

Jennifer Merlyn Scherler (*1996 in Oberdiessbach; they/them) beschäftigt sich vorwiegend mit Medien- und Internet­kulturen. In multimedialen Arbeiten untersucht Scherler, wie Vorstellungen von Gender-Fluidität, Selbstdarstellung und kollektiven Identitäten durch Online-Plattformen geprägt werden und wie sich darin gesellschaftliche Machtstrukturen spiegeln. Im Zentrum stehen Intimität, Affekte sowie Strategien des Erinnerns und Trauerns. Als Fan von Fankulturen und User-generierten Inhalten greift Scherler visuelle und narrative Ausdrucksformen von Fanfiction-Communities auf. Diese werden durch persönliche Er­fahrungen und Referenzen zu Mytholo­gien erweitert oder transformiert und schaffen so ein fantastisches Universum, in dem die Künstler:in oft selbst als Figur erscheint. Für die Präsentation auf dem Wenkenhof entstehen neue, ortsspezifische Arbeiten.

Einladung:
Donnerstag, 4. Juni, 19 Uhr
Villa Wenkenhof

Begrüssung:
Nikolaus Tamm, Präsident Alexander Clavel Stiftung

Laudatio:
Kiki Seiler-Michalitsi, Kulturbeauftragte Alexander Clavel Stiftung

Aperitif und kleine Verpflegung ab 19.30 Uhr.
Ende der Veranstaltung 22.30 Uhr.

Ausstellung:
Das Internet war meine Sonne, Pferde mein Mond
5. – 14. Juni 2026
(Eintritt frei)

Öffnungszeiten:
Täglich 14 – 18 Uhr

Veranstaltungen:
Donnerstag, 11. Juni, 18.30 Uhr
Gespräch in der Ausstellung mit Alice Ruppert (Game Designerin, Horse Game Consultant, The Mane Quest) und Jennifer Merlyn Scherler

Finissage:
Sonntag, 14. Juni, 17 – 19 Uhr

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