# Concert de la musique classique

Festival Pâqu'son: Atalanta Ensemble (CH)

Theater Ticino, Seestrasse 57, 8820 Wädenswil
CHF 40.00 / CHF 32.00
Ein Kammermusikabend, der berührt, überrascht und mitreisst mit fünf herausragenden Musikerinnen und Musikern.

Silvan Irniger: Violine

Gregor Hänssler: Violine

Charlotte Lefebvre: Viola

Alberico Giussani: Viola

Nadzeya Kurzava: Violoncello

Von Beethovens dramatischer Energie und inneren Unruhe über die poetische, traumhafte Klangsprache Benjamin Brittens bis hin zur warmen, lebensbejahenden Tiefe Johannes Brahms’ dehnt sich ein Bogen voller Spannung, Farben und Emotionen.

Weshalb Quintett? Eine Stimme mehr als im Streichquartett – und damit neue musikalische Möglichkeiten. Eine zweite Bratsche erweitert den Klangraum: Sie verdichtet die Mitte, schafft Wärme, Tiefe und zusätzliche Ausdrucksfarben.

Das Ensemble vereint fünf herausragende Musiker:innen aus der internationalen Kammermusikszene. Als Solisten, Kammermusikerinnen und Orchestermitglieder sind sie in renommierten Sälen und bei Festivals in ganz Europa zu hören. Gemeinsame Neugier, Präzision und lebendige Spielfreude prägen ihr Zusammenspiel.

Programm

Ludwig van Beethoven: Streichquintett C-Dur, op. 29

Benjamin Britten: Fantasie für Streichquintett f-Moll

Johannes Brahms: Streichquintett G-Dur, op. 111

Weitere Informationen

Die drei Werke für Streichquintett bilden ein äusserst abwechslungsreiches Programm. Beethovens Quintett, das zu Unrecht im Schatten der Quintette Mozarts steht und deshalb nur selten aufgeführt wird, ist noch von klassischer Leichtigkeit geprägt. Gleichzeitig hört man bereits, wie Beethoven aus kleinen musikalischen Ideen ganze Abschnitte entwickelt – eine Art zu komponieren, die später auch für Brahms sehr wichtig werden sollte.

Auch BrittensFantasieist ein selten gespieltes Werk. Mit ihrer dichten, atmosphärischen Klangsprache bildet sie im Programm einen Ruhepunkt – gewissermassen ein Innehalten vordem kraftvollen Brahms-Quintett.

Man bedenke: Brahms wollte mit seinem Quintett seine kompositorische Laufbahn beenden. Keine Sinfonie, kein grosses Orchester- oder Chorwerk – sondern ein Streichquintett. Und was für eines! In seiner klanglichen Fülle und Weite wirkt es beinahe wie eine Sinfonie.

Contact