# Arti sceniche
BASALTTHEATER BASEL Szenische Lesung mit Piano: Arthur Schnitzler, Fräulein Else
26.09.2026 19:30
Museum Allschwil - Haus für Kultur und Geschichte, Fachwerk, Baslerstrasse 48, 4123 Allschwil
Eintritt Fr. 25.-
Eine Schauspielerin und eine junge Pianistin geben Arthur Schnitzlers Meisterwerk als szenische Lesung. Der Monolog einer jungen Frau zeigt den Missbrauch seitens der Eltern und eines älteren Mannes.
Arthur Schnitzlers Novelle „Fräulein Else“ aus dem Jahre 1924 ist ein Stück Weltliteratur.
Der Text zeichnet sich aus durch die Konsequenz eines durchgehenden inneren Monologs. Man nimmt unmittelbar Teil an den Gedanken Elses. Else gibt dem Publikum ihr Innenleben preis.
Else ist 19 Jahre alt und erstmals alleine in den Ferien in einem Hotel, sie wirft Blicke auf junge Männer und auf das Gehabe anderer Frauen.
Die wohlhabende Gesellschaft flaniert, spielt Tennis, hört dem Pianisten in der Hotellhalle zu.
Else bekommt einen Brief ihrer Mutter. Der Vater ist nahe am Bankrott und braucht von einem Herrn von Dorsday, der gerade im selben Hotel wie Else weilt, Geld.
Else soll ihn darum bitten.
Es geht um Machtmissbrauch der Eltern, um die Frauenfeindlichkeit der Gesellschaft und um die Antwort des Herrn von Dorsday, der zwar das Geld geben will, aber er verlangt von Else, sie nackt sehen zu dürfen.
Else gerät in einen unauflöslichen Zwiespalt zwischen Eltern-Druck und Missbrauch. Else wird als Ware oder Objekt behandelt.
Die Ausbeutung der jungen frau ist ein erdrückendes Geflecht. Ihr eigene Freiheit steht gegen den gesellschaftlichen Druck.
Ihre Zerrissenheit wird durch den inneren Monolg spürbar.
Die junge Schauspielerin Sophie Eglin aus Basel wird begleitet von der aufstrebenden Konzertpianistin Alma Ambrosi-Santamaria. Sie spielt Chopin und Schumann.
Der Text zeichnet sich aus durch die Konsequenz eines durchgehenden inneren Monologs. Man nimmt unmittelbar Teil an den Gedanken Elses. Else gibt dem Publikum ihr Innenleben preis.
Else ist 19 Jahre alt und erstmals alleine in den Ferien in einem Hotel, sie wirft Blicke auf junge Männer und auf das Gehabe anderer Frauen.
Die wohlhabende Gesellschaft flaniert, spielt Tennis, hört dem Pianisten in der Hotellhalle zu.
Else bekommt einen Brief ihrer Mutter. Der Vater ist nahe am Bankrott und braucht von einem Herrn von Dorsday, der gerade im selben Hotel wie Else weilt, Geld.
Else soll ihn darum bitten.
Es geht um Machtmissbrauch der Eltern, um die Frauenfeindlichkeit der Gesellschaft und um die Antwort des Herrn von Dorsday, der zwar das Geld geben will, aber er verlangt von Else, sie nackt sehen zu dürfen.
Else gerät in einen unauflöslichen Zwiespalt zwischen Eltern-Druck und Missbrauch. Else wird als Ware oder Objekt behandelt.
Die Ausbeutung der jungen frau ist ein erdrückendes Geflecht. Ihr eigene Freiheit steht gegen den gesellschaftlichen Druck.
Ihre Zerrissenheit wird durch den inneren Monolg spürbar.
Die junge Schauspielerin Sophie Eglin aus Basel wird begleitet von der aufstrebenden Konzertpianistin Alma Ambrosi-Santamaria. Sie spielt Chopin und Schumann.
Orari di apertura
Dauer der Vorführung ca. 80 Minuten, keine Pause, Barbetrieb eine Stunde vor Beginn.Altre date
Contatto
Basalttheater Basel
Leitung
Jörg Jermann
Regie
Birkenstrasse 3
4142 Münchenstein
Schweiz