# Religione & spiritualità

Medizin-Buddha-Sandmandala

11.01.2026 09:00 - 12:00
Evang.-ref. Kirche Unterstrass, Turnerstrasse 47, 8006 Zürich
Der Eintritt ist frei, eine Kollekte ist willkommen.
Der Erlös kommt der Klosterschule in Lo Manthang zugute und unterstützt die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen in dieser abgelegenen Region des Himalaya.
Weitere Informationen sowie zusätzliche Veranstaltungsorte finden Sie unter: www.lo-manthang.ch
Mandala-Woche Zürich 10.–16.1.2026: Abt Kungka Tenzing und Lama Nawang Funchok streuen ein Medizin-Buddha-Sandmandala. Eintritt frei, Spenden für Klosterschule Lo Manthang. www.lo-manthang.ch
Hoher Besuch aus Nepal: Mandala-Woche in Zürich
Der Schulverein Lo Manthang freut sich sehr, auch für das Jahr 2026 eine besondere Veranstaltung ankündigen zu dürfen. Im Januar wird in Zürich eine Mandala-Woche stattfinden, die von hochrangigen Gästen aus Nepal begleitet wird.
Die Ehrwürdigen Kungka Tenzing und Nawang Funchok aus Mustang in Nepal werden ein Medizin-Buddha-Sandmandala streuen. Dieses rituelle Kunstwerk hat eine jahrtausendealte Tradition im Buddhismus und wird nach strengen Regeln und mit grosser Hingabe hergestellt. Mandalas dienen der Meditation und sind zugleich ein tiefes Symbol. Sie stellen einen Palast dar, in dessen Zentrum die transzendente Gottheit verweilt. Das Mandala ist nicht nur ein Bild, sondern ein spirituelles Bauwerk, das in seiner ganzen Dimension verstanden werden will.
Die Besucherinnen und Besucher erhalten während der Woche die seltene Gelegenheit, den Mönchen bei der Arbeit zuzusehen und die Entstehung dieses einzigartigen Kunstwerks Schritt für Schritt mitzuerleben. Die filigrane Arbeit mit farbigem Sand ist nicht nur ein ästhetisches Erlebnis, sondern auch eine Einladung zur inneren Sammlung und zur Meditation.
Der Eintritt ist frei, eine Kollekte ist willkommen.
Der Erlös kommt der Klosterschule in Lo Manthang zugute und unterstützt die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen in dieser abgelegenen Region des Himalaya.
Weitere Informationen sowie zusätzliche Veranstaltungsorte finden Sie unter: www.lo-manthang.ch

Zum Mandala allgemein:
Sandmandalas haben im tibetischen Buddhismus eine uralte Tradition. Sie werden auf streng rituelle Weise hergestellt und dienen der Meditation sowie als Hilfe auf dem Weg zur Erleuchtung. Schon das Streuen eines Sandmandalas erfordert höchste Konzentration. Mandalas werden immer als Palast dargestellt, dessen Tore in die vier Himmelsrichtungen weisen. Im Zentrum hält sich die transzendente Gottheit auf. Das Mandala will also dreidimensional verstanden werden.
In den grossen Klöstern wird die Gottheit oder werden die Gottheiten in gemeinsamen Zeremonien angerufen. Es wird um Schutz gebeten, genauso wie für inneren und äusseren Frieden in der Welt, vor allem aber für die Erlösung aus dem Zyklus der Wiedergeburten.
Bei Sandmandalas werden die Motive aus feinem, mit Farben vermischtem Sand gestreut. Der bunte Sand wird perfekt platziert, sodass nach tagelanger Arbeit ein detailreiches Bild entsteht. Mandalas symbolisieren unter anderem die Vergänglichkeit allen Lebens und die Loslösung von der materiellen Welt. Nach Fertigstellung eines Sandmandalas wird es wieder zusammengewischt und in einen Fluss gestreut, also der Natur zurückgegeben. Damit wird die Vergänglichkeit aller Dinge eindrucksvoll demonstriert.
Der Medizin-Buddha gilt im tibetischen Buddhismus als höchster Arzt und Heiler. Er repräsentiert die heilende Kraft aller Buddhas und ist die Erscheinungsform für die heilende Energie aller erleuchteten Wesen. Buddha Shakyamuni selbst lehrte das Wissen vom Heilen.
Der Körper des Medizin-Buddhas wird in Lapislazuli-Blau dargestellt, der Farbe des Edelsteins, welcher im Buddhismus das Emblem der Medizin ist. In der linken Hand hält er eine Schale, die mit Früchten des Arurabaumes, auch Myrobalanbaum genannt, gefüllt ist. Die rechte Hand hält einen Arurazweig und ist zur Geste des Gebens ausgestreckt.

Herstellung des Medizin-Buddha-Sandmandalas:
Dieses Sandmandala repräsentiert die Wohnstätte des Medizin-Buddhas. Nach rituellen Rezitationen werden die verschiedenen Schichten des Mandalas vom Meditierenden gezeichnet. Jede dieser geometrischen Figuren hat eine spezielle Bedeutung. Danach wird das äussere Mandala, das für uns sichtbare, mit eingefärbtem Sand hergestellt. Für den Meditierenden ist der Medizin-Buddha im Mandala Palast anwesend. Allein das Betrachten und sich Vertiefen in das Mandala soll positive Auswirkungen auf Geist und Seele haben und somit den ganzen Körper erfassen. Durch innere Zufriedenheit und positives Denken werden Energien freigesetzt und schaffen innere Balance.

Orari di apertura

Anfangszeremonie: Samstag, 10. Januar 2026, 11:00 Uhr
Sonntag, 11. Januar 2026, 10:00 Uhr Gottesdienst mit anschliessendem Apéro
Donnerstag, 15. Januar 2026, 18:15 bis 19:15 Uhr Meditation
Schlusszeremonie: Freitag, 16. Januar 2026, 16:00 Uhr

Altre date

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