Galleria Doppia V, Via Moncucco 3, 6900 Lugano
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Für die Bewohner Senegals gehören die auf die Mauern der Geschäfte gemalten Schilder zum alltäglichen städtischen Landschaftsbild.
Seit einigen Jahren beobachtet und dokumentiert der Schweizer Künstler François Burland diese urbanen Malereien. Beim Durchqueren der Straßen von Ziguinchor und der unteren Casamance begegnet er lokalen Malern, fotografiert ihre Werke und sammelt einige dieser Schilder, wobei er ihre expressive Kraft und ihren kulturellen Wert erkennt.
Mit dieser Ausstellung präsentiert die Galleria Doppia V eine außergewöhnliche Auswahl von mehr als siebzig gemalten Schildern – Zeugnisse einer populären visuellen Tradition, die in unseren Breitengraden nur selten sichtbar ist. Entstanden aus der Begegnung zwischen Modellen der kolonialen Werbung, lokalen dekorativen Traditionen und den persönlichen Erfindungen der Künstler, bilden diese Bilder eine spontane visuelle Sprache, in der kommerzielle Symbole und religiöse Figuren auf denselben Wänden nebeneinander existieren.
In einem Kontext, in dem gedruckte Bilder und industrielle Werbung die handgemalte Malerei zunehmend ersetzen, zeugen diese Werke von einer noch lebendigen, zugleich fragilen und sich ständig wandelnden populären Bildpraxis.
Die Ausstellung wird von dem Band Zigzag à Ziguinchor begleitet, der die Fotografien vereint, die François Burland im Verlauf seiner Recherchen aufgenommen hat (Pagine d’Arte & Salvioni Edizioni).
Anmerkungen
- Eröffnung Freitag, 27. März, 18:30 Uhr, Präsentation von Francesco Biamonte
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Mit dieser Ausstellung präsentiert die Galleria Doppia V eine außergewöhnliche Auswahl von mehr als siebzig gemalten Schildern – Zeugnisse einer populären visuellen Tradition, die in unseren Breitengraden nur selten sichtbar ist. Entstanden aus der Begegnung zwischen Modellen der kolonialen Werbung, lokalen dekorativen Traditionen und den persönlichen Erfindungen der Künstler, bilden diese Bilder eine spontane visuelle Sprache, in der kommerzielle Symbole und religiöse Figuren auf denselben Wänden nebeneinander existieren.
In einem Kontext, in dem gedruckte Bilder und industrielle Werbung die handgemalte Malerei zunehmend ersetzen, zeugen diese Werke von einer noch lebendigen, zugleich fragilen und sich ständig wandelnden populären Bildpraxis.
Die Ausstellung wird von dem Band Zigzag à Ziguinchor begleitet, der die Fotografien vereint, die François Burland im Verlauf seiner Recherchen aufgenommen hat (Pagine d’Arte & Salvioni Edizioni).
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- Eröffnung Freitag, 27. März, 18:30 Uhr, Präsentation von Francesco Biamonte
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