09.04.2026 19:30 - 21:00
Naturzentrum Pfäffikersee, Usterstrasse 31, 8330 Pfäffikon ZH
CHF 20.- für Erwachsene
In seinem reich bebilderten Vortrag stellt der Naturkenner, Andreas Scheidegger, die Schmetterlinge des Feuchtgebietes vor und zeigt die Bedeutung einer gezielten Schutzgebietspflege auf.
Bereits gaukeln zahlreiche Sommervögel in der Moorlandschaft Pfäffikersee. Die Vielfalt an Tagfaltern ist mit rund 40 Arten schon gross. Zählt man die Nachtfalter dazu, sind es noch zehnmal mehr! Einer der ersten Schmetterlinge im Frühling ist der Zitronenfalter, der dank eigenem Frostschutzmittel als ausgewachsener Falter frei in der Natur überwintert hat. Der Admiral hingegen hat den Winter als Wanderfalter im Mittelmeerraum verbracht und kehrt bereits wieder zurück. Zu den weniger bekannten Schmetterlingen im Feuchtgebiet zählt hingegen das Blauauge, ein grosser brauner Falter mit hellblauen, augenförmigen Punkten auf den Vorderflügeln. Die Art fühlt sich in extensiv gepflegten Wiesen wohl, die erst nach der Flugzeit der Falter im Sommer gemäht werden. Eine stark gefährdete Seltenheit am Pfäffikersee ist der Kleine Moorbläuling. Seine Entwicklung ist kompliziert: Die Raupen sind abhängig vom Lungen-Enzian als Raupenfutterpflanze und von speziellen Knotenameisen, die die Schmetterlingsraupen adoptieren und im Ameisennest grossziehen. Andreas Scheidegger kennt die Schmetterlinge, ihre Bedürfnisse und erklärt in seinem Vortrag, wie sich mit konkreten Pflegemassnahmen auch Schmetterlinge mit solch hohen Ansprüchen gezielt fördern lassen.
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