Hans Peter Arpagaus
# DM
Über mich
# Wer bin ich:
Als 56 jähriger, verheirateter, vierfacher Familienvater, vierfacher Grossvater, sehe ich mich absolut bereit, neue Herausforderungen anzunehmen. lm Umfeld meiner grossen Familie erlange ich wertvolle Energie für all meine Aufgaben. Sport ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens, sei es als aktiver Läufer oder Fan und Supporter des FCSG und des LCBrühl Handball.
Die Stadt St.Gallen besitzt durchaus eher ein raues Klima. Trotzdem lernte ich all die Vorzüge dieser schönen Stadt im Osten der Schweiz kennen und schätzen. Das Arbeiten und Leben in dieser Zentrumsstadt möchte ich nicht mehr missen. Dies alles habe ich nicht vergessen und möchte der Stadt, der Region, wieder etwas zurückgeben.
# Beruf / Ausbildung:
Als gelernter Elektromonteur, seit mehr als 30 Jahren als Berufsfeuerwehrmann tätig, fühle ich mich absolut bereit, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen. Mit meinem gut gefüllten Rucksack nehme ich diese Herausforderung gerne an. Weiteres Rüstzeug erlangte ich mit der Ausbildung zur diplomierten Führungsperson in Rettungsorganisationen. Das Netzwerk aller Rettungsorganisationen ist sehr gross, die Zusammenarbeit hervorragend. Diese Synergien kann ich gewinnbringend zugunsten der Stadtbevölkerung einsetzen.
Meine Engagements
# Politik und Engagement – auf dem Weg zur Halbzeit der Legislatur 2025–2028
Nach bald zwei Jahren im Stadtparlament zeigt sich für mich noch deutlicher, wofür ich Politik machen möchte: konkrete Herausforderungen erkennen, Fragen stellen, Lösungen anstossen und dranbleiben. Nicht jedes Problem braucht eine neue Strategie – manchmal braucht es vor allem gesunden Menschenverstand, Fachwissen und den Willen, etwas umzusetzen.
Meine Schwerpunkte haben sich in dieser ersten Legislaturhälfte weiter geschärft. Versorgungssicherheit und kritische Infrastruktur gehören für mich genauso dazu wie eine bezahlbare und umsetzbare Energiepolitik. Ich habe deshalb Themen wie Belastungsspitzen im Stromnetz, Energiespeicherung, Bevölkerungsschutz, die Versorgung mit öffentlich zugänglichen Defibrillatoren und die Resilienz unserer Wasserversorgung politisch aufgenommen. Gerade bei der Wasserversorgung fand das Anliegen mit 43 Mitunterzeichnungen breite Unterstützung über die eigene Fraktion hinaus.
Ebenso wichtig bleibt für mich, dass die Stadt technisch, wirtschaftlich und finanziell mit Augenmass plant. Das zeigt sich bei meinen Vorstössen zu Verkehrskonzepten in den Quartieren (48 Parlamentarier: innen haben mitunterzeichnet), zur Beschaffung von Elektrobussen, zu Forschung, Bildung und Innovation oder bei ganz konkreten betrieblichen Problemen wie überfüllten Unterflurbehältern. Meine Fragen sollen nicht theoretisch bleiben, sondern auf Praxistauglichkeit, Kosten, Zuverlässigkeit und messbare Resultate abzielen.
St.Gallen soll eine attraktive, sichere und lebenswerte Stadt bleiben. Dazu gehören für mich starke Quartiere, gute Rahmenbedingungen für Familien und Mittelstand, genügend Fachkräfte sowie eine Sportstadt, in der Vereine, Politik, Stadt, Kanton und private Investoren miteinander statt nebeneinander arbeiten. Mein Engagement für zeitgemässe Sportinfrastrukturen und eine frühzeitige Einbindung der Vereine ist inzwischen ebenfalls zu einem klaren Bestandteil meines politischen Profils geworden.
Bei der Energiewende gilt für mich weiterhin: Ziele allein genügen nicht. Wenn wir erneuerbare Energien, Speicherlösungen und neue Technologien wirklich voranbringen wollen, müssen Verfahren praktikabler werden und unnötige bürokratische Hürden abgebaut werden. Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Klimaziele müssen gemeinsam gedacht werden.
Auch nach der ersten Hälfte meiner ersten Legislatur bleibt mein Grundsatz derselbe: offenes Ohr für die Bevölkerung, Probleme aufnehmen, pragmatische und mehrheitsfähige Lösungen suchen – nicht labern, machen.
Partei
DM
Beruf
Berufsfeuerwehrmann
Drei Eigenschaften, die mich charakterisieren
10 Fragen an Hans Peter Arpagaus
Welches ist Ihr Lieblingsort in der Gemeinde?
Was sind Ihre drei politischen Schwerpunkte?
In naher Zukunft bezahlbare, erneuerbare Energieformen & Speichermedien nutzen, vorantreiben und unabhängiger sein.
Nur so können die Ziele der Energiestrategie 2050 erreicht werden.Die Stadt St.Gallen weiter entwickeln, attraktiv sein-/bleiben-/werden. Menschen sollen sich sicher und wohl fühlen, gerne hier wohnen und arbeiten.
Reduktion Fachkräftemangel: ohne Fachkräfte, egal in welcher Branche, sind die hochgesteckten Ziele der Legislatur nicht erreichbar.
Wie bewerten Sie die aktuelle Gemeindeführung?
Die Transparenz der Entscheidungsprozesse sowie die aktive Kommunikation mit der Stadtbevölkerung könnten verbessert werden.
Welche Person in der Gemeinde hat Sie am meisten inspiriert/beeindruckt?
Patrik Angehrn - er politisiert besonnen, anständig, auf Augenhöhe, ist dossiersicher, glaubwürdig, dynamisch, lokal verankert. Seine Art zu "sein, zu politisieren" gefällt mir.
Was war Ihr prägendster/emotionalster Moment in der Gemeinde?
Als ich am 3.3.2024 als "absoluter Newcomer" bei den Kantonsratswahlen auf anhieb 4015 Stimmen erzielen durfte, das hatte mich geflasht und effektiv auch ein wenig Stolz gemacht. Dieser Moment wurde am 22. (erst am 23.) 9.2024 "abgelöst" durch meine Wahl ins Stadtparlament.
Welcher Ort sollte dringend aufgebessert/erneuert werden?
Wenn Sie CHF 100´000 Gemeindegelder zur freien Verfügung hätten, würden Sie...?
...das Geld einem Start-up Unternehmen vermachen, welches mich mit einer energietechnischen Revolution im Bereich Energiespeicherung zu beeindrucken vermag!
Wofür würden Sie 10 Stunden ehrenamtliche Arbeit einsetzen?
Mit beeinträchtigten Menschen einen Tag verbringen - am liebsten einen Ausflug ermöglichen und die "Umgebung" zusammen erkunden.
Im Frühling 2025 ging mein Wunsch in Erfüllung, siehe den Eintrag in der Rubrik "Aktuelles": ein Praktikumstag beim HPV.
Mitte April 2026 durfte ich erneut einen Tag absolvieren. Wiederum war es sehr spannend und bereichernd. So wie es aussieht, darf ich solche Praktikumstage fix in meine Agenda einplanen - gut so, ich freue mich!
Wo sehen Sie Ihre Gemeinde im Jahr 2030?
Zitat: "Am 27. September 2020 beschloss die St.Galler Bevölkerung mit 79,1 Prozent Ja-Stimmen, den Artikel Klimaschutz und Klimawandel in der Gemeindeordnung zu verankern."
Ich denke, wir sind knapp auf Kurs, müssen jedoch klar weitere Hausaufgaben erledigen, ansonsten wird das nichts!